KÜNSTLERISCHES PROFIL:
“Das jugendliche Ensemble ist tief in den Inkarnationen des Jazz im 21. Jahrhundert verwurzelt: Genre-Hopping, globale Einflüsse und Hingabe an die kollektive Freiheit.“ – AllAboutJazz-New York, Februar 2009
“Sie gehören zu den interessantesten Namen der jungen Szene, nicht nur in Hamburg.“ – Jazzthetik, November 2008
“…gestandener Großmeister seiner Zunft mit drei hochtalentierten und in allen Stilwassern der Jazzgeschichte versierten Nachwuchskräften (Boris Netsvetaev, Phillip Steen, Kai Bussenius)…”“ – Die Welt, 21.01.2008 - Konzertreview, Wolfgang Schlüter Quartet
Ihre individuellen Persönlichkeiten schmelzen seit Gründung des Hammer Klavier Trios im Jahr 2002 auf wundersame Weise zusammen, wenn sie sich auf die improvisatorische Reise mit einem Intermezzo von Prokoffiev, einem afrikanischen Volkslied oder einem ostinaten Funkgroove begeben. Dabei bleibt die Musik immer eines:
Das Debütalbum “Now I know who shot JFK” ist 2008 beim Schweizer Jazzlabel Altrisuoni erschienen. Eine zweite Veröffentlichung, die auch die elektrischen Klänge des Trios zum Vorschein bringen soll, ist in Vorbereitung und für 2011 geplant.
Seid gespannt!
Hamburger Jazztage, Feldtmann Kulturell, Jazzclub im Stellwerk, Jazzclub Rostock, Jazzahead! 2010, Birdland Hamburg, Casa del Jazz Rom, Ankerwurf ELBJAZZ Rathaus Hamburg, …
BIOs:
Flexibilität und Austausch zwischen den Musikkulturen zeichnen ihn aus. Er spielt sowohl auf akkustischen als auch (alten) elektrischen Instrumenten, immer der Situation entsprechend.
Er wurde am 29. November 1977 in St.Petersburg, Russland geboren, wo er Musiktheorie und Komposition am Rhymsky-Korsakov Music College studierte, zog mit 18 Jahren nach Deutschland und setzte hier sein Jazz-Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg fort.
Boris studierte bei Dieter Glawischnig (piano, arrangement), Wolfgang Schlüter und Lucas Lindholm (ensemble), außerdem nahm er 1999 am International Jazz Workshop in Banff, Kanada teil und wurde von Joe Lovano, Dave Holland, Kenny Werner, Dave Douglas, Hugh Fraser und Ari Hoenig unterrichtet.
In seiner jungen Karriere ist insbesondere die im Jahr 2000 begonne Arbeit mit US Drum-Legende Steve Reid hervorzuheben. Zusammen nahmen sie mehrere erfolgreiche CDs auf und tourten international.
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist das “Wolfgang Schlüter Quartet”, geführt von Deutschland’s Vibrafon Legende Wolfgang Schlüter. Am Bass spielt dort Philipp Steen und an den Drums Kai Bussenius.
Zusätzlich arbeitete er mit Herb Geller, Lew Soloff, Franco Ambrosetti, Billy Harper, Howard Johnson, Danny Gottlieb, John Marshall, Keith Copeland und der NDR Big Band.
Festivals: ELBJAZZ (2010), London Jazz Festival (2007/2004), Hamburger Jazztage (2007/2006/2004) Festival Banleus Bleues in Paris (2007), Slaný Jazz Festival in Tschechien (2003), Olten Jazz Festival in der Schweiz (2003), Lugano Jazz Festival (2002), Jazz Festival Avignon (2002), Ingolstädter Jazztage (2001), Leverkusener Jazztage (2000), Plovdiv International Jazz Festival in Bulgarien (1999).
Boris Netsvetaev versteht seinen Flügel wie sein Fender Rhodes als ein Hammerklavier. Als perkussives Instrument also, das alle Facetten von Dynamik und Rhythmik ermöglicht. Boris kennt nicht nur Debussy, sondern auch Beethoven…nicht nur Keith Jarrett, sondern auch Harold Mabern.
Im Jahr 2000 wurde Boris mit dem Förderpreis “MEDICA pro musica” und 2006 mit dem “Dr. E. A. Langner Jazz-Stipendium” ausgezeichnet.
“…der aus Sankt Petersburg stammende Virtuose Boris Netsvetaev…“ - Die Welt, 08.07.2009
“Hoffnungsträger der Hamburger Jazzszene“ - Hamburger Abendblatt, 6.9.2006
Von 1998 bis 2002 studierte Philipp an der an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Lucas Lindholm / Willi Beyer (Kontrabass / E-Bass), Dieter Glawischnig / Fredrick Schwenk (Theorie / Arrangement) u.a. im Bereich Jazz und Klassik und nahm am Kontaktstudiengang Popularmusik (Popkurs Hamburg) teil.
Nach erfolgreichem Abschluss absolvierte er Meisterkurse bei Größen wie zum Beispiel Ed Thigpen, Kenny Wheeler und David Friesen. Im Jahr 2008 wurde ihm das “Dr. E. A. Langner Jazz-Stipendium” verliehen.
Bereits seit 1995 spielt Philipp Steen als festes Mitglied in verschiedenen Gruppen: Herb Geller, Wolfgang Schlüter Quartett, Florian Trübsbach, Günter Fuhlisch sowie Ladi Geisler, Lutz Büchner, Buggy Braune, “Eisenrot” (Heinz-Erich Gödecke), Milla Kay und Paulo Pereira.
Sein virtuoses Talent ist erkannt und so wird er gerne für freie Engagements auch internationaler Top-Musiker gebucht: Joshua Redman, Eric Alexander, David Schnitter, Bud Shank, Ayako Shirasaki, Danny Gottlieb, Torsten Goods, Johannes Lauer, Billy Harper, Howard Johnson, Lew Soloff, Gary Husband etc.
Festivals: Hamburg -ELBJAZZ- (2010), Berlin (2008/2005), Salzau -Jazz Baltica- (2008/2004), Aalen (2007), Ingolstadt (2007), Hamburg (2007/2006/2004), Frankfurt (2005), Leverkusen (2004), Thessaloniki (2002), Bilbao (2002), Avignon (2002) und in Leipzig (2000) wurden unter anderem von NDR, WDR, RBB, MDR, HR und SWR mitgeschnitten.
Weiterhin setzt er sich sehr für die Jazz Szene der Hansestadt Hamburg ein. Dies auch als künstlerischer Leiter und Organisator von Konzertreihen: Soular (2002 - 2004), Ponybar (2004 - heute), Kulturhaus 73 (2006 - heute).
Seinen Bass spielt Philipp Steen mit viel Tradition im Bewußtsein aber immer auf der Suche nach Neuem.
“Philipp Steen, einer der herausragenden jungen Musiker der Hansestadt…“ - Hamburger Abendblatt, 10.06.2010
“…der ebenfalls international erfahrene Band-Benjamin Philipp Steen mit seinem vollmundigen Basston, den er ebenso präzise wie wuchtig spielt.“ - Die Welt, 23.09.2004
zum letzten Jazz-Konzert im Hamburger Literaturhaus, Trio mit Lutz Büchner und Björn Lücker
Von 1996 bis 2002 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Schlagzeug bei Wolfgang Haffner, Hans Dekker, Ed Thigpen, Gene Jackson und Gerry Brown.
Musikalische Impulse erhielt er vom Fachbereichsleiter und damaligen Dirigenten der NDR Bigband Dieter Glawischnig und von Wolfgang Schlüter, in dessen Quartett er mit Boris Netsvetaev und Philipp Steen festes Mitglied wurde. Von 1999 bis 2002 war Kai Bussenius auch an den Drums des Bundesjazzorchesters unter Leitung von Peter Herbolzheimer.
2003 nahm er unter eigenem Namen sein Debutalbum mit Michael Wollny am Klavier und Lucas Lindholm am Kontrabass auf und tourte auch in dieser Besetzung. Die CD des Trios “This Town” erschien 2004 bei Mons Records und erhielt exzellente Kritiken, zum Beispiel: “Das schönste Stück ist die Eigenkomposition “This Town”, die schon darauf verweist, dass Bussenius eine vielversprechende Zukunft vor sich hat…“ - Jazzpodium, Januar 2005.
Die Annahme einer vielversprechenden Zukunft wurde durch die Verleihung eines DAAD-Stipendiums, welches er 2004 bis 2005 in New York City verbrachte, sowie der Auszeichnung mit dem Jazz-Stipendium der Dr. E. A. Langner-Stiftung für Hamburger Jazzmusiker im Jahr 2007 untermauert.
Als Sideman sehr gefragt, spielte er bei Musikern wie John Abercrombie, Kenny Wheeler, Lew Soloff, Franco Ambrosetti, Billy Harper, Howard Johnson, Gary Husband, Wolfgang Schlüter, Herb Geller, Dave Liebman, Ayako Shirasaki, Joja Wendt, Tom Gäbel und Ulita Knaus.
Kai Bussenius hat aus den Innovationen von Mel Lewis, Paul Motian und Jack DeJohnette vor allem einen Schluss gezogen: Original sein.
“…Kai Bussenius, der… regelgerecht entfesselt phänomenalen Schlagzeug-Sound garantiert.“ - Frankische Nachrichten, 3.8.2004
“… ein unerhört swingender Schlagzeuger, der es grooven und knacken lässt…“ - Concerto, April 2004
“Der Austausch mit dem phänomenalen Schlagzeuger Kai Bussenios…“ - Die Welt, 13.07.2002




